Sprunggelenksarthrose
Arthrose des Sprunggelenks
Physiotherapie oder Operation
Bei der Sprunggelenkarthrose handelt es sich um eine Abnutzung des Gelenkknorpels, die zumeist im oberen Sprunggelenk auftritt. Das können altersbedingte Verschleißerscheinungen sein, oft gehen der Sprunggelenkarthrose aber auch Knöchel- oder Gelenkbrüche bzw. Entzündungen des Gelenkes voraus. Durch das Aneinanderreiben entstehen Schmerzen, die Folge davon ist eine Verringerung der Beweglichkeit, meist schwellt das Gelenk bei Belastung an. Wer sich gern sportlich betätigt, muss dann möglicherweise die Sportart wechseln, das gilt insbesondere für Jogger. Sprunggelenkarthrose hat einen schleichenden Krankheitsverlauf und ist obendrein chronisch. Die Schmerzen werden mit der Zeit stärker, halten sich später sogar bei Nichtbelastung des Fußes.
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Der Patient versucht diesen anders zu belasten, woraufhin weitere Gelenke falsch belastet werden. Ist die Krankheit fortgeschritten, kann es sogar zur Gelenkversteifung kommen. Im Anfangsstadium kann sich der Patient selbst helfen, indem er versucht, das Sprunggelenk weniger zu belasten, zudem können physiotherapeutische Maßnahmen ergriffen werden, wie gymnastische Behandlungen und bestimmte Bewegungstherapien. Eine andere Möglichkeit sind Strombehandlungen. Hilft das alles nicht mehr, dann bleibt oft nur der operative Eingriff. Dabei kann das Gelenk entweder versteift (Verschrauben) oder ein künstliches Gelenk implantiert werden. Der Patient darf bei der zweiten Operationsmethode nicht zu viel erwarten, er wird sich nicht so bewegen können wie vor dem Ausbruch der Krankheit, sondern hier geht es darum, ein schmerzfreies Gehen wieder zu ermöglichen.