Sie sind hier: Schultergelenks Arthrose
Zurück zu: Arthrose
Allgemein:
Partner
Impressum
Eine Schultergelenksarthrose, auch Omarthrose genannt, entsteht durch den Abrieb und schließlich vollständigen Verbrauch des Knorpels, der eine Pufferung zwischen den Knochen und dem Gelenkkopf darstellt. Bei dieser Erkrankung werden zwei Arten unterschieden. Die primäre Schultergelenksarthrose entsteht ohne eine Vorerkrankung des Gelenks aus einer anlagebedingten Minderwertigkeit des Knorpels.Die symptomatische Schultergelenksarthrose ist meist eine Spätfolge einer Gelenkentzündung ( rheumatische Arthritis) oder einem zurückliegenden Bruch des Oberarms.
Da das Schultergelenk in der Regel nicht so schwer belastet wird, wie andere Gelenke, tritt die Omarthrose weniger häufig und meist erst in gehobenem Alter auf.Die Symptome sind Ruhe- und Bewegungsschmerz, Einschränkungen der Beweglichkeit und knarrende Geräusche.Eine Schultergelenkspiegelung kann eine Übersicht über das Ausmaß der Arthrose und zeitweise Erleichterung durch das Glätten des Gelenkkopfes verschaffen.Zur Therapie werden bei akuten Schmerzschüben Medikamente, wie Analgetika und Antirheumatika eingesetzt, die bei starken Verspannungen mit Mitteln zur Muskelentspannung kombiniert werden.Geeignete Maßnahmen sind auch Injektionen mit Kortison oder Hyaluronsäure. Sehr gute Erfolge wurden bei verschiedenen Arten der Lokalanästhesie mit Kathedern oder durch lang wirkende Injektionen erreicht. Die Art der Therapie ergibt sich aus dem Verlauf und der Stärke der Schultergelenksarthrose.Ein Ersatz des Schultergelenks ist grundsätzlich möglich, solange die Rotatorenmanschette noch intakt ist. Ist die Arthrose zu weit fortgeschritten, bleibt nur eine Versteifung des Gelenks.Die Beweglichkeit des Gelenks wird durch geeignete Therapien gefördert, wie Heilgymnastik, Kälte-und Magnettherape oder Elektrostimulation. Zur Schmerztherapie zählen Akupunktur und autogenes Training.