Hueftgelenksarthrose - Coxarthrose


Arthrose des Hueftgelenks

Die Hüftgelenksarthrose tritt meistens durch eine Erkrankung des Hüftgelenkes auf. Bei diesen Erkrankungen handelt es sich um Schädigungen der Hüftpfanne bzw. des Hüftkopfes, die entweder durch Verschleiß entstanden oder angeboren sind.
Es wird dabei zwischen zwei Formen der Arthrose unterschieden:
Der primären Arthrose
Sie entsteht ohne einen Grund, sondern ist in der Regel altersbedingt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass dieser Form der Arthrose durch Verschleiß verursacht wird. Das Risiko, diese Krankheit zu bekommen, steigt mit dem zunehmenden Alter.


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Die sekundäre Arthrose
Diese Form der Arthrose beruht auf einer, meist angeborenen, Verformung des Hüftkopfes. Hier entstehen allerdings die Beschwerden bereits in jüngeren Jahren und mindern deutlich die Lebensqualität aufgrund der Bewegungseinschränkung und der Schmerzen. Man spricht bei dieser Krankheit auch von Hüftdysplasie.
Zunächst können die Schmerzen mit geeigneten Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac gelindert werden. Weitere Therapien sind Massagen, Muskelkräftigung durch spezielle Krankengymnastik. Im fortgeschrittenen Stadium hilft oftmals nur eine Operation bei der ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird. Allerdings haben diese künstlichen Gelenke lediglich eine Lebensdauer von 10-15 Jahren, so dass Folgeoperationen anstehen können.
Personen, die an Hüftgelenksarthrose leiden, sollten auch auf ihr Gewicht achten. Denn Übergewicht kann den Verlauf der Krankheit deutlich beschleunigen und die Schmerzen deutlich verschlimmern. Jedes Kilo, das zu viel ist, erhöht die Beschwerden.


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