Kniegelenksarthrose - Gonarthrose


Arthrose des Kniegelenks

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Es ist lange andauernden Belastungen ausgesetzt und trägt das 4fache des Körpergewichts. Neben den Bändern, die das Knie stabilisieren, bilden der Außen-und Innenmeniskus eine Pufferzone zwischen dem Ober- und Unterschenkel. Der Verschleiß dieser Menisci und des Gelenkknorpels wird Kniearthrose genannt. Ein anderer Begriff lautet Gonarthrose.
Die Kniearthrose ist eine häufige Erkrankung, die meist im höheren Lebensalter auftritt. Sie entsteht durch Überbelastung des Knies, Unfall, Meniskusschäden oder ist anlagebedingt.


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Die Symptome einer Kniegelenksarthrose sind Schwellungen, Hitze im Gelenk und ein so genannter Anlaufschmerz nach einer Ruhephase.
Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kommt dann ein Ruheschmerz hinzu. Es kann eine Schonhaltung entstehen, die eine falsche Gehweise oder Hinken fördert.
Trotz der Häufigkeit der Erkrankung klagen nur etwa 20% der Betroffenen über Schmerzen und Beeinträchtigungen.
Als Therapie werden in einem frühen Stadium Physiotherapie und entzündungshemmende Medikamente verordnet. Injektionen von Hyaluronsäure in das Gelenk werden nach Indikation vorgenommen. Klingen die Beschwerden nicht ab, muss bei einer Kniegelensspiegelung ( Arthroskopie ) vorgenommen werden, um den Status der Erkrankung festzustellen. Gleichzeitig können kleinere Schäden behoben und das Gewebe geglättet werden.
Eine Knorpel-Transplantation kann nur selten und bei kleinen Beschädigungen des Knies vorgenommen werden.
Sind die Schäden am Knie zu massiv, muss ein Ersatz des Gelenks in Betracht gezogen werden. Dieser kann teilweise oder ganz erfolgen.
Vorbeugende Maßnahmen sind regelmäßige Bewegung in entlastenden Sportarten und die Reduktion von eventuell vorhandenem Übergewicht.


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